Häufige Fragen zur Krisenvorsorge
Was braucht man als Prepper wirklich?
Die Grundlagen sind unspektakulös: Wasser (etwa 2 Liter pro Person und Tag), verzehrfertige Lebensmittel für mehrere Tage, Medikamente, Hygieneartikel, eine Taschenlampe, ein batteriebetriebenes Radio, Ersatzbatterien und etwas Bargeld. Wer diese Liste abdeckt, ist für die meisten realistischen Notlagen besser vorbereitet als 90 % der Haushalte. Details: Notvorratsliste und Notgepäck-Checkliste.
Wie viel Wasser sollte man bevorraten?
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt rund 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag für mindestens einige Tage — für Trinken, Kochen und notdürftige Hygiene sind realistisch eher 3–4 Liter nötig. Für einen Vier-Personen-Haushalt und 14 Tage sind das bereits über 300 Liter, weshalb zusätzlich Aufbereitungsmethoden sinnvoll sind. Mehr dazu: Wasservorrat anlegen.
Ist Prepping in Deutschland legal?
Ja. Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Funkgeräte und Werkzeug zu bevorraten ist völlig legal. Grenzen setzt das Waffengesetz (Messer-Führverbot, Waffenrecht), das Sprengstoff- und Betäubungsmittelrecht sowie die Notwehr-Regelung — auf dieser Website geht es ausschließlich um legale zivile Vorsorge.
Muss man Angst vor einem Blackout haben?
Nein — aber Vorsorge schadet nicht. Ein landesweiter Blackout ist unwahrscheinlich, aber regionalere Stromausfälle durch Unwetter oder technische Fehler kommen regelmäßig vor. Wer ein paar Tage ohne Strom organisiert ist (Licht, Kochen, Kühlung, Kommunikation), kommt durch solche Lagen deutlich entspannter. Ratgeber: Blackout-Vorsorge.
Was kostet eine sinnvolle Grundausstattung?
Ein solider 14-Tage-Grundvorrat für einen Vier-Personen-Haushalt liegt grob zwischen 150 und 400 € — abhängig davon, wie viel davon ohnehin im Haushalt vorhanden ist. Teure Spezialausrüstung ist für den Anfang nicht nötig. Wer Wissen statt Zeug sammeln will, findet das komplette Notfallwissen gebündelt auf der Prepper Disk.
Welche Lebensmittel eignen sich für den Notvorrat?
Kriterien: lange haltbar, ohne Kühlung lagerfähig, ohne viel Zubereitung essbar und Teil des normalen Speiseplans. Klassiker sind Nudeln, Reis, Konserven, Öl, Hülsenfrüchte, Müsli, Nüsse und Salz. Der beste Vorrat ist der, den man sowieso isst und regelmäßig rotiert. Details: Lebensmittel-Notvorrat.
Wofür brauche ich ein Funkgerät, wenn ich ein Handy habe?
Weil Handys von Strom, Mobilfunknetzen und Internet abhängen. Bei einem großflächigen Blackout oder überlasteten Netzen sind batterybetriebene Funkgeräte (PMR466, CB, Amateurfunk) ein unabhängiger Kommunikationsweg — etwa um Kontakte im Viertel zu erreichen. Einstieg: Notfallkommunikation.
Was ist die Prepper Disk?
Eine Offline-Wissensbibliothek auf Deutsch: Offline-Wikipedia, Survival-Handbuch, Notfallmedizin, Landkarten und Notfunk-Anleitungen — lauffähig ohne Internet auf einem gewöhnlichen Rechner. Erhältlich im Shop unter prepper-disk.de, vorgestellt auf dieser Seite.